Didaktik in der Ausbildungsvorbereitung Selbstinszenierungspraktiken als subjektorientierter Zugang (aus-)bildungsbenachteiligter Jugendlicher
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ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Bielefeld wbv Media 2025Beskrivning: 1 electronic resource (328 p.)Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- 9783763978120
- 9783763978137
- Society and Social Sciences
- Education
- History of education
- Teaching of students with different educational needs
- Ausbildungsvorbereitung
- Berufskolleg NRW
- Berufsorientierung
- Bildungsbenachteiligung
- Inklusion
- Selbstinszenierung
- Stärkenorientierung
- Subjektorientierte Didaktik
- Teilhabe
- Übergang Schule – Beruf
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Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Jugendliche nach wie vor eine große Herausforderung dar. In Nordrhein-Westfalen wurde mit der Einrichtung eines eigenständigen Bereichs "Ausbildungsvorbereitung" auf Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Berufskollegs (APO BK) versucht, bestehende Bildungsmaßnahmen im Übergangssystem zu bündeln. Jugendliche in ausbildungsvorbereitenden Bildungsgängen sind darin zu unterstützen, ihre Potenziale und Stärken einzubringen und den Übergang selbstbestimmt zu gestalten. Der Sammelband setzt an dieser Schnittstelle an und thematisiert die besonderen Herausforderungen sowie Potenziale dieses Bildungsbereichs und zeigt Gestaltungsansätze aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive auf. Der Band gliedert sich in drei Teile: Teil I führt in das Projekt SeiP ("Selbstinszenierungspraktiken als Weg zu Stärkenorientierung, Selbstbestimmung und Teilhabe") ein und beschreibt zentrale theoretische Bezugspunkte. Teil II bietet empirisch gestützte Beiträge zu didaktischen Konzepten und Bildungsformaten, die auf individuelle Potenziale fokussieren. Teil III stellt ein Rahmenkonzept für die Nutzung von Selbstinszenierungsformaten vor, ergänzt um praxisnahe Materialien für die Umsetzung. Die Publikation richtet sich an Akteur:innen in Berufskollegs, wissenschaftlich Interessierte sowie Fachpersonen in sozial- und sonderpädagogischen Kontexten. Sie bietet Impulse für die Weiterentwicklung einer subjektorientierten Didaktik und leistet einen Beitrag zur Professionalisierung in der Ausbildungsvorbereitung. Besonders im Fokus stehen die Stärkung der pädagogischen Beziehungsgestaltung, die Bedeutung inklusiver Bildungsansätze und die Frage, wie Bildungsgänge im Übergangssystem gerechter und partizipativer gestaltet werden können.
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