Syndetics omslagsbild
Bild från Syndetics

Assessment des Singens in der Sekundarstufe 1 : Eine qualitative Interviewstudie

Av: Medverkande: Materialtyp: ArtikelUtgivningsinformation: Zürich LIT Verlag GmbH & Co. KG 2023Innehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • computer
Bärartyp:
  • online resource
ISBN:
  • 9783643803412
  • 9783643853417
Ämnen: Onlineresurser: Sammanfattning: Die Forschung zum Singen im Musikunterricht der allgemeinbildenden Schule fokussiert auf das Kindesalter. Abgesehen von einigen theoretischen Beiträgen gibt es für die Sekundarstufe 1 im deutschsprachigen Raum keine empirischen Untersuchungen. Insbesondere Diagnose, Förderung und Beurteilung während des Stimmwechsels stellt sich als Forschungsdesiderat heraus. In der vorliegenden Arbeit werden aus dem englischen Sprachraum einerseits wenig rezipierte Arbeiten zur adoleszenten Stimmentwicklung und andererseits das Konzept eines ganzheitlichen Assessments hinzugezogen, um die Perspektive einer heterogenen Stichprobe von Musiklehrpersonen mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse zu untersuchen. Der erste Schritt in der multiperspektivischen Auswertung des deduktiv und induktiv erstellten Kategoriensystems ist eine skalierende Analyse der eruierten Sozialformen. Neben den mehrheitlich frontalen Unterrichtssituationen finden sich bei mehr als der Hälfte des Samples Aufgabenstellungen für Gruppenarbeiten und insbesondere monoedukative Lehrformen. Weiter kann aufbauend auf Einzelporträts gezeigt werden, dass die in der anglofonen Literatur als wichtig erachtete vocal identity bei einem Teil des Samples intuitiv als wichtiger Teil des Singunterrichts beobachtet und gefördert wird. Zuletzt zeigt sich ein disparates Bild bezüglich der Beachtung des Stimmwechsels und formativer Aspekte von Förderung. Zwar weisen einige Einzelbeispiele auf intuitiv gewachsene formative Fördermodelle hin, insgesamt steht aber das für den schweizerischen Kontext typische Vorsingen als summatives Assessment im Zentrum. In dieser Form der Leistungsbeurteilung wird zwar die Forderung nach Transparenz erfüllt, die Ausgestaltung der Prüfung wird aber als wenig authentisch und die Bewertung als nicht valide beurteilt. Zusammenfassend wird auf der Basis dieser Erkenntnisse abschließend die Idee eines Stimmportfolios skizziert, allerdings mit dem Hinweis, dass empirisch gestützt einerseits die Relevanz der adoleszenten Stimmentwicklung für den Musikunterricht genauer zu untersuchen und andererseits ein Curriculum von Kernkompetenzen für ein ganzheitliches Assessment zu etablieren sei.
Inga fysiska exemplar för denna post

Open Access Unrestricted online access star

Die Forschung zum Singen im Musikunterricht der allgemeinbildenden Schule fokussiert auf das Kindesalter. Abgesehen von einigen theoretischen Beiträgen gibt es für die Sekundarstufe 1 im deutschsprachigen Raum keine empirischen Untersuchungen. Insbesondere Diagnose, Förderung und Beurteilung während des Stimmwechsels stellt sich als Forschungsdesiderat heraus. In der vorliegenden Arbeit werden aus dem englischen Sprachraum einerseits wenig rezipierte Arbeiten zur adoleszenten Stimmentwicklung und andererseits das Konzept eines ganzheitlichen Assessments hinzugezogen, um die Perspektive einer heterogenen Stichprobe von Musiklehrpersonen mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse zu untersuchen. Der erste Schritt in der multiperspektivischen Auswertung des deduktiv und induktiv erstellten Kategoriensystems ist eine skalierende Analyse der eruierten Sozialformen. Neben den mehrheitlich frontalen Unterrichtssituationen finden sich bei mehr als der Hälfte des Samples Aufgabenstellungen für Gruppenarbeiten und insbesondere monoedukative Lehrformen. Weiter kann aufbauend auf Einzelporträts gezeigt werden, dass die in der anglofonen Literatur als wichtig erachtete vocal identity bei einem Teil des Samples intuitiv als wichtiger Teil des Singunterrichts beobachtet und gefördert wird. Zuletzt zeigt sich ein disparates Bild bezüglich der Beachtung des Stimmwechsels und formativer Aspekte von Förderung. Zwar weisen einige Einzelbeispiele auf intuitiv gewachsene formative Fördermodelle hin, insgesamt steht aber das für den schweizerischen Kontext typische Vorsingen als summatives Assessment im Zentrum. In dieser Form der Leistungsbeurteilung wird zwar die Forderung nach Transparenz erfüllt, die Ausgestaltung der Prüfung wird aber als wenig authentisch und die Bewertung als nicht valide beurteilt. Zusammenfassend wird auf der Basis dieser Erkenntnisse abschließend die Idee eines Stimmportfolios skizziert, allerdings mit dem Hinweis, dass empirisch gestützt einerseits die Relevanz der adoleszenten Stimmentwicklung für den Musikunterricht genauer zu untersuchen und andererseits ein Curriculum von Kernkompetenzen für ein ganzheitliches Assessment zu etablieren sei.

Accessibility options of PDF file not available

Creative Commons Licence cc by cc https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

ger

Freely available e-book