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Siedlungsplanung in Brandenburg von 1945–1950 "Bei der Schaffung von Neusiedlerstellen wollen wir uns nicht mit komplizierten Planungen befassen, sondern einfach anfangen zu arbeiten." (Volume 77)

Av: Medverkande: Materialtyp: ArtikelUtgivningsinformation: Berliner Wissenschafts-Verlag Berliner Wissenschafts-Verlag [Imprint] 2021Innehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • computer
Bärartyp:
  • online resource
ISBN:
  • 9783830542384
Ämnen: Onlineresurser: Sammanfattning: Die Bodenreform in der SBZ löste eine nie dagewesene Siedlungsbewegung aus. Eine solche hatte es in Deutschland noch nie gegeben; es wird sie nie wieder geben. Aus Gutsländereien mussten 5-ha-Höfe geschnitten, den Neubauern Haus und Hof gebaut und alles in eine sinnvolle Ordnung des ländlichen Raumes gebracht werden. Wolfgang Blöß behandelt mit der Siedlungsplanung die Schnittstelle zwischen Landaufteilung und Neubauern-Bauprogramm und stellt diese in den historischen Kontext. Er arbeitet den Aufbau der dafür erforderlichen Verwaltungsorganisation im Spannungsverhältnis zwischen Zentrale und Gliedern der SBZ sowie zwischen deutschen und Besatzungsbehörden ebenso heraus wie Diskussion und Erlass der erforderlichen Richtlinien und Weisungen. Diese wurden vom Umgang mit den Gutsanlagen und der Konzeption des geschlossenen Dorfes bestimmt. Im Fokus steht auch die Arbeit der Planer und Architekten, die sich schwierigsten Bedingungen und einem unerbittlichen Zeitdruck zu stellen hatten. Ihr Arbeitsergebnis, den Dorfbebauungsplan, stellt Blöß vor und führt die in diesem Zusammenhang sicht- und erlebbare, von Widersprüchen geprägte soziale Lage im Dorf vor Augen. Dieses Buch enthält sind 19 s/w Tab, 12 s/w Abb. und 11 farb. Abb.
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Die Bodenreform in der SBZ löste eine nie dagewesene Siedlungsbewegung aus. Eine solche hatte es in Deutschland noch nie gegeben; es wird sie nie wieder geben. Aus Gutsländereien mussten 5-ha-Höfe geschnitten, den Neubauern Haus und Hof gebaut und alles in eine sinnvolle Ordnung des ländlichen Raumes gebracht werden. Wolfgang Blöß behandelt mit der Siedlungsplanung die Schnittstelle zwischen Landaufteilung und Neubauern-Bauprogramm und stellt diese in den historischen Kontext. Er arbeitet den Aufbau der dafür erforderlichen Verwaltungsorganisation im Spannungsverhältnis zwischen Zentrale und Gliedern der SBZ sowie zwischen deutschen und Besatzungsbehörden ebenso heraus wie Diskussion und Erlass der erforderlichen Richtlinien und Weisungen. Diese wurden vom Umgang mit den Gutsanlagen und der Konzeption des geschlossenen Dorfes bestimmt. Im Fokus steht auch die Arbeit der Planer und Architekten, die sich schwierigsten Bedingungen und einem unerbittlichen Zeitdruck zu stellen hatten. Ihr Arbeitsergebnis, den Dorfbebauungsplan, stellt Blöß vor und führt die in diesem Zusammenhang sicht- und erlebbare, von Widersprüchen geprägte soziale Lage im Dorf vor Augen. Dieses Buch enthält sind 19 s/w Tab, 12 s/w Abb. und 11 farb. Abb.

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