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Ereck übersetzt nach dem Ambraser Heldenbuch, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. Ser. nova 2663

Av: Medverkande: Materialtyp: ArtikelUtgivningsinformation: Erlangen FAU University Press 2018Beskrivning: 1 electronic resource (301 p.)Innehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • computer
Bärartyp:
  • online resource
ISBN:
  • 9783961471591
Ämnen: Onlineresurser: Sammanfattning: Alles, aber auch alles, was uns begegnet, wollen wir verstehen, müssen wir uns übersetzen. Es gibt nichts, was wir uns nicht übersetzen müßten, womit wir dann mehr oder weniger zufrieden sind. Daher übersetze ich mir als deutschsprachiger Mediävist den ersten Artusroman, den ein Hartman aus dem Frankenreich, aus einer Form des Romanischen ins Deutsche holte. Ich übersetze, um zu verstehen. In der merkwürdigen Gestalt alles Überlieferten, halt vielleicht dreihundert Jahr nach seiner Niederschrift zum ersten Mal vollständig aufgeschrieben. Eine Vorlage ist nicht überliefert, eine Hartmansche Niederschrift ohnehin nicht. Es ist eine Schande , daß erst im einundzwanzigsten Jahrhundert jemand auf die Idee kam, den überlieferten Text herauszugeben. Wobei die Herausgeber sich nicht enthalten konnten, einen ursprünglichen Hartman zu suchen, was ich gut verstehen kann. Dennoch haben Hammer, Millet und Reuvekamp-Felber da was durcheinandergebracht, die Mitarbeiterinnen Merten, Münstermann und Rieger gleich mit. Vielleicht auch schon Hans Ried und seine Vorlage. Ich wollte vor allem die Überlieferung verstehen und nicht nach einem Hartman suchen, den es nicht gibt. Da es so schwer ist, die beiden Versuche auseinanderzuhalten, veröffentliche ich meinen Verstehversuch. Für interessierte Germanisten.
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Alles, aber auch alles, was uns begegnet, wollen wir verstehen, müssen wir uns übersetzen. Es gibt nichts, was wir uns nicht übersetzen müßten, womit wir dann mehr oder weniger zufrieden sind. Daher übersetze ich mir als deutschsprachiger Mediävist den ersten Artusroman, den ein Hartman aus dem Frankenreich, aus einer Form des Romanischen ins Deutsche holte. Ich übersetze, um zu verstehen. In der merkwürdigen Gestalt alles Überlieferten, halt vielleicht dreihundert Jahr nach seiner Niederschrift zum ersten Mal vollständig aufgeschrieben. Eine Vorlage ist nicht überliefert, eine Hartmansche Niederschrift ohnehin nicht. Es ist eine Schande , daß erst im einundzwanzigsten Jahrhundert jemand auf die Idee kam, den überlieferten Text herauszugeben. Wobei die Herausgeber sich nicht enthalten konnten, einen ursprünglichen Hartman zu suchen, was ich gut verstehen kann. Dennoch haben Hammer, Millet und Reuvekamp-Felber da was durcheinandergebracht, die Mitarbeiterinnen Merten, Münstermann und Rieger gleich mit. Vielleicht auch schon Hans Ried und seine Vorlage. Ich wollte vor allem die Überlieferung verstehen und nicht nach einem Hartman suchen, den es nicht gibt. Da es so schwer ist, die beiden Versuche auseinanderzuhalten, veröffentliche ich meinen Verstehversuch. Für interessierte Germanisten.

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