Die Bedeutung von Flüchtling, Geflüchtete_r und Migrant_in Eine frame-semantische Untersuchung zum Diskurs zur sog. Flüchtlingskrise
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ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Wiesbaden Springer Nature Springer Fachmedien Wiesbaden [Imprint] 2022Beskrivning: 1 electronic resource (137 p.)Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- 9783658367190
- Interest qualifiers
- Relating to specific groups and cultures or social and cultural interests
- Relating to peoples: ethnic groups, indigenous peoples, cultures and other groupings of people
- Relating to migrant groups / diaspora communities or peoples
- Society and Social Sciences
- Society and culture: general
- Social and ethical issues
- Migration, immigration and emigration
- Sociology and anthropology
- Sociology
- 5 Interest qualifiers
- 5P Relating to specific groups and cultures or social and cultural interests
- 5PB Relating to peoples
- 5PBC Relating to migrant groups
- Framesemantik
- J Society and Social Sciences
- JB Society and culture
- JBF Social and ethical issues
- JBFH Migration
- JH Sociology and anthropology
- JHB Sociology
- Kognitive Linguistik
- Linguistische Diskursanalyse
- Politische Sprache
- Sprache und Wissen
- cultures and other groupings of people
- diaspora communities or peoples
- ethnic groups
- general
- immigration and emigration
- indigenous peoples
- thema EDItEUR
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Dieses Open-Access-Buch besteht aus einer korpusbasierten diskurssemantischen Analyse der differenzkonstruierenden und zum Teil Lebensrollen verkörpernden Ausdrücke Flüchtling, Geflüchtete_r und Migrant_in. Es setzt sich (teils kritisch) mit der Rolle, die Sprache in der medialen und öffentlichen Aushandlung eines soziopolitisch brisanten Themas spielt, auseinander und zeigt, dass das linguistische Frame-Konzept ein theoretisch wie methodologisch fundiertes Instrumentarium zur Untersuchung von gesellschaftlichen Diskursen bereitstellt. Maßgeblich hierfür ist nicht zuletzt, dass in der linguistischen Frame-Semantik Kognition explizit als ‚soziale' Kognition verstanden wird. Frames können betrachtet werden als gebrauchs- und erfahrungsbasierte kognitive Netzwerke, deren epistemischer Gehalt aus der Interaktion mit der Welt und Wahrnehmung der Welt durch die Sprachteilhaber*innen emergiert. Diese Interaktion mit und Wahrnehmung der Welt bezieht sich nicht nur, aber vor allem hinsichtlich politischer Themenkomplexe auf sprachlich-diskursive Aushandlungsprozesse. Verfestigtes, prototypisches Wissen ist in einem Frame in Form der Standardwerte gespeichert, die die Erwartbarkeit bestimmter Aspekte hinsichtlich eines Sachverhalts, eines Ereignisses oder einer Personengruppe produzieren wie reproduzieren.
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