Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert
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ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Berlin, Germany De Gruyter 2017Innehållstyp: - text
- computer
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- 9783110277739
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- Relating to specific groups and cultures or social and cultural interests
- Relating to religious groups
- Relating to Jewish people and groups
- Society and Social Sciences
- Society and culture: general
- Social groups, communities and identities
- Social groups: religious groups and communities
- Jewish Studies
- SOCIAL SCIENCE
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Wie artikuliert sich im 21. Jahrhundert judenfeindliches Gedankengut? Und wann ist eine Äußerung antisemitisch? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel und der Historiker Jehuda Reinharz anhand einer datenreichen Untersuchung des aktuellen judenfeindlichen Sprachgebrauchs. Die detaillierte Analyse der diversen Manifestationsformen von direktem und indirektem Verbal-Antisemitismus zeigt, welche geistigen Konzepte und emotionalen Ressentiments judeophoben Einstellungen zugrundeliegen. Diese äußern sich in uralten Klischees und Verschwörungstheorien ebenso wie in neuen, israelbezogenen Stereotypen. Die Studie zeigt, wie Juden als Juden verbal ausgegrenzt und beleidigt, belehrt, ermahnt und bedroht werden, und dass judenfeindliche Äußerungen von vielen Menschen artikuliert werden, als hätte es den Holocaust und seine intensive Aufarbeitung nie gegeben.
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