Danzig und seine Vergangenheit 1793–1997 Die Geschichtskultur einer Stadt zwischen Deutschland und Polen
Materialtyp:
ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Duncker & Humblot fibre Verlag [Imprint] 2003Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- 9783886404087
- Place qualifiers
- Europe
- Central Europe
- Germany
- Eastern Europe
- Lithuania
- Poland
- Society and Social Sciences
- Society and culture: general
- Social groups, communities and identities
- Ethnic studies
- History and Archaeology
- History
- European history
- History: specific events and topics
- National liberation and independence
- Revolutions, uprisings, rebellions
- Military history
- Specific wars and campaigns
- Second World War
- 20th century history
- Central Europe
- Deutschland
- European history
- Europäische Geschichte
- Expulsion
- Forced migration
- Germany
- Geschichte des 20. Jahrhunderts
- Holocaust
- Mitteleuropa
- Poland
- Polen
- Political movements
- Politische Bewegungen
- Vertreibung
- Zwangsmigration
Open Access Unrestricted online access star
Die Arbeit ist ein Versuch, den Umgang mit den Puzzlestücken der Danziger Geschichte nachzuzeichnen, zu untersuchen, wie sich zwischen der Inbesitznahme durch Preußen 1793 und der Tausendjahrfeier von 1997 die Rolle des Vergangenen in der lokalen Gegenwart wandelte. Sie handelt von einer Stadt, deren Einwohner sich unter preußischer, napoleonischer, reichsdeutscher, freistädtischer, nationalsozialistischer, stalinistischer, nationalkommunistischer Herrschaft und schließlich in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung ihrer großen Vergangenheit entsannen, dabei aber meist zu vergessen suchten, dass Danzig bis 1793 ein wichtiger, zeitweise sogar der wichtigste Ort deutsch-polnischer Begegnung schlechthin gewesen war. Zu fragen ist vor diesem Hintergrund nach der Vielzahl von Vergangenheitsbezügen lokaler Existenz, nach der Geschichtskultur der städtischen Gemeinschaft und neuen historischen Konstruktionen des Lokalen. Angenommen wird, dass sich lokale Mentalitäten und lokale Identität im 19. und 20. Jahrhundert ganz wesentlich im Rekurs auf die lokale Vergangenheit ausgebildet haben. Damit stellt sich die Arbeit, die 2002 mit dem Katarzyna Cieslak-Preis für die beste Arbeit zur Kulturgeschichte Danzigs, Pommerns und Pommerellens ausgezeichnet wurde, in den Zusammenhang der modernen Erforschung historischer Identitätskonstruktionen.
Creative Commons Licence cc by cc https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
eng
Freely available e-book