Wissenschaft kommuniziert Eine wissenssoziologische Gattungsanalyse des akademischen Group-Talks am Beispiel der Computational Neuroscience
Materialtyp:
ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Wiesbaden Springer Nature Springer Fachmedien Wiesbaden [Imprint] 2022Beskrivning: 1 electronic resource (277 p.)Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- 9783658367046
- Society and Social Sciences
- Society and culture: general
- Cultural and media studies
- Media studies
- Sociology and anthropology
- Sociology
- Computing and Information Technology
- Computer science
- Gattungsanalyse
- Interdisziplinarität
- J Society and Social Sciences
- JB Society and culture
- JBC Cultural and media studies
- JBCT Media studies
- JH Sociology and anthropology
- JHB Sociology
- Sozialkonstruktivismus
- U Computing and Information Technology
- UY Computer science
- Videographie
- Wissenskommunikation
- Wissenssoziologie
- general
- thema EDItEUR
Open Access Unrestricted online access star
In diesem Open-Access-Buch steht der akademische Group-Talk als Format der wissenschaftsinternen Wissenskommunikation im Fokus. Group-Talk ist die Feldbezeichnung für das wöchentliche Arbeitstreffen einer teilnehmend beobachteten Forschungsgruppe in der Computational Neuroscience (CNS). Dass (soziale) Wirklichkeit in Interaktionsprozessen erzeugt und institutionalisiert wird, ist eine aus der Wissenssoziologie bzw. dem Sozialkonstruktivismus bereits wohlbekannte Erkenntnis. Dass diese Erzeugung maßgeblich durch kommunikatives Handeln prozessiert wird, ist spätestens seit dem Kommunikativen Konstruktivismus bekannt. Zentral in vorliegender Analyse ist daher die spezifische Form des kommunikativen Handelns, das besondere Format, in dem die CNS, als relativ junger und interdisziplinärer Forschungskontext, von den disziplinär heterogenen Wissenschaftler/-innen im Feld, kommunikativ (re-)konstruiert wird. Die wissenssoziologische Gattungsanalyse dient dabei dazu, den reinen Situationalismus zu überschreiten und die soziologische Mikroanalyse (Handeln), vor dem Hintergrund einer fokussiert-ethnographischen Feldstudie, mit gesellschaftlichen Emergenzphänomenen auf Meso- und Makroebene zu verknüpfen. Erst diese systematische Verbindung des direkt beobachtbaren Wie der Kommunikation mit dem durch ethnographisches Wissen rekonstruierten Warum, überschreitet den Horizont reiner Beschreibung und führt in die Bereiche des soziologischen Verstehens und Erklärens.
Accessibility options of PDF file not available
Creative Commons Licence cc by cc http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
ger
Freely available e-book