Die wettbewerbspolitische Behandlung der leitungsgebundenen Energiewirtschaft Dargestellt am Beispiel der Fernwaermewirtschaft der Bundesrepublik Deutschland
Materialtyp:
ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Bern Peter Lang International Academic Publishers 1987Beskrivning: 1 electronic resource (314 p.)Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- Society and Social Sciences
- Politics and government
- Political science and theory
- Economics, Finance, Business and Management
- Economics
- Business and Management
- Development economics and emerging economies
- Finance
- Industrial arbitration and negotiation
- J Society and Social Sciences
- JP Politics and government
- JPA Political science and theory
- K Economics
- KC Economics
- thema EDItEUR
Open Access Unrestricted online access star
Die Fernwärmewirtschaft ist - ebenso wie die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft - ein Zweig der leitungsgebundenen Energiewirtschaft. Im Gegensatz zu den Elektrizitäts- und Gas-Versorgungsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland haben die Fernwärme-Versorgungsunternehmen jedoch keine wettbewerbsrechtliche Sonderstellung: Sie können keine rechtswirksamen wettbewerbsbeschränkenden Verträge im Sinne der 1, 15 und 18 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) abschliessen, was den anderen Versorgungsunternehmen ausdrücklich erlaubt ist. Dafür unterliegt die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einer umfassenden Kontrolle aufgrund des Energiewirtschaftsgesetzes und einer Vielzahl anderer Gesetze und Verordnungen. Ausserdem gilt für diese - zusätzlich zur allgemeinen Missbrauchsaufsicht im Rahmen des GWB - eine spezielle Missbrauchsaufsicht nach den 103-105 GWB. Diese unterschiedliche Rechtsstellung der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einerseits und der Fernwärmewirtschaft andererseits ist erklärungsbedürftig.
Accessibility options of PDF file not available
Creative Commons Licence cc by cc https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
ger
Freely available e-book