Pest, Krieg, Klima, Wirtschaft Zur Krise des 14. Jahrhunderts in Südwestdeutschland und seinen Nachbargebieten
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ArtikelUtgivningsinformation: Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag [Imprint] 2025Innehållstyp: - text
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Die Krise des 14. Jahrhunderts gilt als tiefer Einschnitt in der europäischen Geschichte. Historiker schätzen, dass allein durch die Pest bis zu 50 Prozent der Bevölkerung ums Leben kamen. Manche vergleichen die Folgen der Pest sogar mit denen eines Atomkrieges. Berichte aus dem damaligen Italien beschreiben eine äußerst dramatische Situation. Für England und Frankreich konnten extreme Sterberaten nachgewiesen werden. Neuere Untersuchungen lassen jedoch auf regionale Differenzierungen in den Auswirkungen der Pest schließen. Einige Regionen waren schwer, andere weitaus weniger betroffen. Historiker benennen seit geraumer Zeit neben der Pest auch weitere Krisenfaktoren für die Bevölkerung: Veränderungen des Klimas, Hungersnöte und zahllose Kriege zeichnen im Zusammenspiel ein beklemmendes Gesamtbild. Gerhard Fritz geht der Frage nach, wie der südwestdeutsche Raum und seine Nachbarregionen diese Turbulenzen überstanden haben. Die Ergebnisse überraschen und differenzieren viele bisher als sicher geglaubte Forschungsmeinungen.
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