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Geteiltes Gedächtnis? Transnationales in der Regionalpresse um 1900 in Zentral- und Westeuropa

Av: Medverkande: Materialtyp: ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Reims Éditions et Presses universitaires de Reims 2025Beskrivning: 1 electronic resource (248 p.)Innehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • computer
Bärartyp:
  • online resource
ISBN:
  • 9782374962443
  • 9782374962573
Ämnen: Onlineresurser: Sammanfattning: Die vorliegende Publikation versteht sich als Fortsetzung des vor drei Jahren in dieser Reihe erschienenen Sammelbandes Aufklärungsdiskurse in der deutschsprachigen Regionalpresse Zentraleuropas,1800-1920. Dessen Fokus bildete die Frage nach den Deklinationen der Aufklärung in der Regionalpresse des multiethnischen Raumes der Habsburger-Monarchie im ‚langen' 19. Jahrhundert. Den habsburgischen Raum betreffend, konzentrieren sich die Beiträge auf die cisleithanischen Kronländer mit slowenisch-, italienisch- und deutschsprachiger Bevölkerung. Die Aufnahme von Beiträgen über französischsprachige und britische Presseorgane erlaubt Vergleiche mit anderen kulturellen Räumen, wobei sich die Frage nach den Vorbedingungen des Ideentransfers nun insgesamt anders stellt. Nicht der Universalismus des Aufklärungsdiskurses, sondern der Partikularismus setzt nun den Maßstab für den Transfer von Ideen, die im Habsburgerreich vorerst imaginierte, in Westeuropa jedoch reale politische Grenzen in Territorien überwinden müssen, die ihrerseits dem Ideal der eigenen Nationalbildung und Sprache nur bedingt entsprechen.
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Die vorliegende Publikation versteht sich als Fortsetzung des vor drei Jahren in dieser Reihe erschienenen Sammelbandes Aufklärungsdiskurse in der deutschsprachigen Regionalpresse Zentraleuropas,1800-1920. Dessen Fokus bildete die Frage nach den Deklinationen der Aufklärung in der Regionalpresse des multiethnischen Raumes der Habsburger-Monarchie im ‚langen' 19. Jahrhundert. Den habsburgischen Raum betreffend, konzentrieren sich die Beiträge auf die cisleithanischen Kronländer mit slowenisch-, italienisch- und deutschsprachiger Bevölkerung. Die Aufnahme von Beiträgen über französischsprachige und britische Presseorgane erlaubt Vergleiche mit anderen kulturellen Räumen, wobei sich die Frage nach den Vorbedingungen des Ideentransfers nun insgesamt anders stellt. Nicht der Universalismus des Aufklärungsdiskurses, sondern der Partikularismus setzt nun den Maßstab für den Transfer von Ideen, die im Habsburgerreich vorerst imaginierte, in Westeuropa jedoch reale politische Grenzen in Territorien überwinden müssen, die ihrerseits dem Ideal der eigenen Nationalbildung und Sprache nur bedingt entsprechen.

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