Syndetics omslagsbild
Bild från Syndetics

Sterbehilfe als Liebestod Existenzielles Leiden in Literatur und Film der Gegenwart

Av: Medverkande: Materialtyp: ArtikelUtgivningsinformation: Brill Fink [Imprint] 2024Beskrivning: 1 electronic resource (440 p.)Innehållstyp:
  • text
Medietyp:
  • computer
Bärartyp:
  • online resource
ISBN:
  • 9783770569120
  • 9783846769126
Ämnen: Onlineresurser: Sammanfattning: Contemporary literature and film often explore how illness impacts romantic relationships: Faced with the imminent or experienced death of the loved one, the healthy partner refuses to outlive them, echoing the long-standing literary tradition of the Liebestod. This study examines 13 relevant works and asks what ethical dimensions the Liebestod opens up in 21st-century discourse on assisted dying. Wie soll mit dem Sterbewunsch betagter Paare umgegangen werden, die einander nicht überleben wollen – gerade wenn nur eine*r der beiden schwer erkrankt ist? Und soll der*die Hinterbliebene, der*die den Verlust des geliebten Menschen nicht erträgt, ihm durch Sterbehilfe in den Tod folgen dürfen? Diese aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen werden wiederholt auch von Literatur und Film aufgegriffen. Mehr noch: Sie lassen sich ohne literarischen Bezugshorizont nicht denken. Mit dem Liebestod haben unzählige Geschichten seit der Antike die affektiv meist positiv besetzte Vorstellung davon geschaffen, wie Liebende den Tod einem Leben ohne den*die andere*n vorziehen. Die Studie untersucht dreizehn literarische und filmische Werke der Gegenwart, die das Motiv im Kontext der Sterbehilfe aktualisieren. Sie fragt danach, in welcher Weise es erzählerisch fruchtbar gemacht wird. Wie wird der Verlust des*der Geliebten als Sterbemotiv greifbar? Wie wird dieses reflektiert, kommentiert, kritisiert oder affirmiert? Welche ethischen Perspektiven eröffnet das traditions- und facettenreiche Motiv im Sterbehilfediskurs des 21. Jahrhunderts?
Inga fysiska exemplar för denna post

Open Access Unrestricted online access star

Contemporary literature and film often explore how illness impacts romantic relationships: Faced with the imminent or experienced death of the loved one, the healthy partner refuses to outlive them, echoing the long-standing literary tradition of the Liebestod. This study examines 13 relevant works and asks what ethical dimensions the Liebestod opens up in 21st-century discourse on assisted dying. Wie soll mit dem Sterbewunsch betagter Paare umgegangen werden, die einander nicht überleben wollen – gerade wenn nur eine*r der beiden schwer erkrankt ist? Und soll der*die Hinterbliebene, der*die den Verlust des geliebten Menschen nicht erträgt, ihm durch Sterbehilfe in den Tod folgen dürfen? Diese aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen werden wiederholt auch von Literatur und Film aufgegriffen. Mehr noch: Sie lassen sich ohne literarischen Bezugshorizont nicht denken. Mit dem Liebestod haben unzählige Geschichten seit der Antike die affektiv meist positiv besetzte Vorstellung davon geschaffen, wie Liebende den Tod einem Leben ohne den*die andere*n vorziehen. Die Studie untersucht dreizehn literarische und filmische Werke der Gegenwart, die das Motiv im Kontext der Sterbehilfe aktualisieren. Sie fragt danach, in welcher Weise es erzählerisch fruchtbar gemacht wird. Wie wird der Verlust des*der Geliebten als Sterbemotiv greifbar? Wie wird dieses reflektiert, kommentiert, kritisiert oder affirmiert? Welche ethischen Perspektiven eröffnet das traditions- und facettenreiche Motiv im Sterbehilfediskurs des 21. Jahrhunderts?

Accessibility options of PDF file not available

Funded by: Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung

Creative Commons Licence cc by-nc-nd cc https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0

ger

Freely available e-book