Genealogisches Wissen in Mittelalter und Früher Neuzeit Konstruktion – Darstellung – Rezeption
Materialtyp:
ArtikelSerie: Utgivningsinformation: Berlin/München/Boston De Gruyter De Gruyter Oldenbourg [Imprint] 2023Beskrivning: 1 electronic resource (398 p.)Innehållstyp: - text
- computer
- online resource
- 9783110793048
- 9783110793093
- 9783110793161
- Time period qualifiers
- CE period up to c 1500
- c 1500 onwards to present day
- History and Archaeology
- History
- History: specific events and topics
- Social and cultural history
- 3 Time period qualifiers
- 3K CE period up to c 1500
- 3M c 1500 onwards to present day
- Genealogie
- Genealogy
- Kulturgeschichte
- N History and Archaeology
- NH History
- NHT History
- NHTB Social and cultural history
- Vormoderne
- Wissensgeschichte
- cultural history
- history of knowledge
- premodernity
- specific events and topics
- thema EDItEUR
Open Access Unrestricted online access star
Genealogisches Wissen war in der Vormoderne eine wichtige Ressource. Adlige und bürgerliche Akteur:innen benötigten es im Ringen um Rang und Ämter, Gelehrte nutzten es für die Geschichtsschreibung. Zahlreiche Zeitgenossen bemühten sich, dieses Wissen zu gewinnen, zu präsentieren oder zurückzuweisen. Der Band untersucht den Umgang diverser Akteursgruppen mit genealogischem Wissen und fragt nach dessen Konstruktion, Darstellung und Rezeption. Mit Blick auf die genealogischen Wissenskonstruktionen rücken die Kenntnisse und Absichten der Akteure in den Blick: Woher bezogen und wozu benötigten Adlige und Gelehrte, aber auch Handwerker und Rechtspraktiker genealogische Informationen? Damit verknüpft sind die medialen Darstellungsformen genealogischer Wissensbestände. Die Beiträge fragen daher, welche sprachlichen Fähigkeiten und handwerklichen Fertigkeiten die Akteure mitbrachten, welche Materialien und Konventionen sie nutzten. Fokussiert werden zudem Rezeptionsprozesse, denn genealogisches Wissen wurde oftmals übertragen, modifiziert oder angefochten. Der Band leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis vormoderner Wissenskulturen. ; Genealogisches Wissen war in der Vormoderne eine wichtige Ressource. Adlige und bürgerliche Akteur:innen benötigten es im Ringen um Rang und Ämter, Gelehrte nutzten es für die Geschichtsschreibung. Zahlreiche Zeitgenossen bemühten sich, dieses Wissen zu gewinnen, zu präsentieren oder zurückzuweisen. Der Band untersucht den Umgang diverser Akteursgruppen mit genealogischem Wissen und fragt nach dessen Konstruktion, Darstellung und Rezeption. Mit Blick auf die genealogischen Wissenskonstruktionen rücken die Kenntnisse und Absichten der Akteure in den Blick: Woher bezogen und wozu benötigten Adlige und Gelehrte, aber auch Handwerker und Rechtspraktiker genealogische Informationen? Damit verknüpft sind die medialen Darstellungsformen genealogischer Wissensbestände. Die Beiträge fragen daher, welche sprachlichen Fähigkeiten und handwerklichen Fertigkeiten die Akteure mitbrachten, welche Materialien und Konventionen sie nutzten. Fokussiert werden zudem Rezeptionsprozesse, denn genealogisches Wissen wurde oftmals übertragen, modifiziert oder angefochten. Der Band leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis vormoderner Wissenskulturen.
Accessibility options of PDF file not available
Creative Commons Licence cc by cc http://creativecommons.org/licenses/by/4.0
ger
Freely available e-book